Samstag, 4. September 2010

Neonazi im Nadelstreifen

Sarrazin ist ein paranoider, d.h. kranker alter Mann. Sein Weltbild läßt sich nur noch in psychopathologischen Kategorien kommentieren. Eine Person mit einer derart gravierenden Persönlichkeitsstörung wie Sarrazin ist für eine Institution wie die Bundesbank ein fortlaufendes Risiko. Deshalb muß der Mann folgerichtig entlassen werden. Man hätte allerdings schon vor der Berufung Sarrazins als Vorstandsmitglied wissen können, worauf man sich einläßt mit diesem Neonazi in Nadelstreifen. Thilo Sarranazin hat weder in der Bundesbank noch in der SPD etwas zu suchen. Sarranazins Platz ist am politischen Narrensaum, wo er Gesinnungsgenossen findet bei NPD und Co. Und dort will man ihn ja auch sehr gerne eingemeinden.
Viel besser allerdings wäre es, Sarranazin wegen Volksverhetzung zu einer Freiheitsstrafe zu verurteilen. Wenn es in diesem Land mit rechten Dingen zugeht, dann sollte es so kommen. Horst Mahler von der NPD sitzt im Knast wegen Volksverhetzung. Warum ist Sarranazin auf freiem Fuß? Er hat weitaus größeren Schaden angerichtet als Mahler. Ist er noch auf freiem Fuß, weil er Bundesbanker ist? Das wird bald nicht mehr der Fall sein. Und in Darmstadt läuft ein Verfahren wegen Volksverhetzung gegen Sarranazin Meines Erachtens erfüllt Sarranazins Hetze sämtliche Kriterien dieses Strafrechtsparagraphen und er muß verurteilt werden.

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