Dienstag, 7. September 2010

Beginnt mit "Sar", endet mit "in"

Nicht nur Sarrazin beginnt mit "Sar" und endet mit "in" - zufälligerweise auch Sarah Palin. Hat zwar nichts zu bedeuten, verbindet aber zwei unverbesserliche Gemüter, die auch sonst ne Menge gemeinsam haben - nämlich gewissenlosen Rechtspopulismus im biederen Unschuldsgewand, eben wie ein Wolf im Schafspelz.

Sarrazin der "Nazi im Nadelstreifen", Sarah Palin, die "Teaparty-Rassistin im Minirock". Sie will keinen schwarzen Präsidenten, verklausuliert dies in Sarah-Schön-Speech als "Wiederherstellung der Ehre". Er will - natürlich - nicht als Rassist und Nazi gelten, klammert sich deshalb ohne Rücksicht auf Verluste an SPD-Parteibuch und Bundesbank-Job.

Sarah bedient die niederen Instinkte der intoleranten amerikanischen Rechten, Sarrazin die der denkfaulen deutschen Dumpfbacken. Ein nettes Pärchen!

1 Kommentar:

  1. Vielen Dank für ihren wunderbaren Beitrag im SPON-Forum. Sie haben mir die Arbeit erspart. Es passiert äusserst selten, dass ich einem Beitrag einhundertprozentig zustimme und mich sowohl Duktus als auch Inhalt ansprechen.

    Beste Grüße

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