Montag, 20. September 2010

Türkische Gemüsestände schlimmer als Terror?

Menschen bei Maischberger, Di, 21. Sept. 2010, 23.15 UHR, ARD

Kopftuch und Koran – hat Deutschland kapituliert?

Peter Scholl–Latour (Journalist):
"Vor dem Terrorismus müssen wir keine Angst haben, wohl aber vor der Vermehrung der zugewanderten Bevölkerung", sagt der Journalist.


Jürgen Fliege (TV-Moderator und Pfarrer):
Das Problem sei nicht die Religion. Es gehe bei der Integrationsdebatte um die Ur-Angst, von "türkischen Gemüseständen" überrannt zu werden, glaubt der streitbare Fernsehmoderator und Pfarrer. Die hohe Geburtenrate unter Migranten werde als Bedrohung empfunden. Das sei die wesentliche Ursache einer fortschreitenden Fremdenfeindlichkeit im westlichen Kulturkreis.

Klasse Veranstaltung, Frau Maischberger! Dachte mir schon, dass Gemüse schlimmer als Terror ist.
Nicht Angst ist unser Problem, sondern Angstmacher wie Sarrazin oder Scholl-Latour! "Wir müssen Angst haben?" Ich glaub, ich muss mal!

BILD vereinnahmt Wallraff beim munteren Muslim-Bashing


So berichtet BILD.de heute:

Eindeutige Aussagen
Günter Wallraff fordert klare Grenzen für Islamisten

Zwangsheirat verbieten • Kopftuch-Verbot an Schulen • Kindergarten-Pflicht für alle
20.09.2010 - 00:24 UHR
Von JACINTA HOMANS

Diese Thesen lassen aufhorchen! Mit klaren Worten hat Journalist und Schriftsteller Günter Wallraff (67, „Ganz unten“) in der Integrationsdebatte Stellung bezogen – gegen einen Islam, der Menschen unterdrückt.

In Berlin stellte Wallraff das Buch „Ehrenmord“ vor, für das er das Vorwort geschrieben hat. Im Buch schildert Nourig Apfeld (38), wie ihre Schwester von der eigenen, aus Syrien stammenden, aber in Bonn lebenden Familie umgebracht wird.

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion beteiligte sich Günter Wallraff mit eindeutigen Aussagen:

• „Beim sogenannten Ehrenmord kommen viele Fälle gar nicht ans Licht, weil die Familien behaupten, das Mädchen sei in die alte Heimat zurückgekehrt.“

• „In islamistischen Strukturen werden Mädchen und Frauen unterdrückt. Zwangsverheiratungen sollten verboten werden. Der Staat muss hier klare Regeln und Grenzen setzen!“

• „Toleranz darf nicht so weit gehen, die Intoleranz des anderen hinzunehmen. Das ist oft nichts anderes als Ignoranz oder Feigheit.“

• „Vertreter von Moscheen gaben sich im Gespräch mir gegenüber dialogbereit und offen. Aber im Hintergrund agieren die Hardliner, die nicht an der Integration ihrer Mitglieder interessiert sind.“

• „Ich bin für ein Kopftuchverbot an Schulen. Das Kopftuch ist ein Symbol der Unterdrückung und Ausgrenzung.“

• „Gleiches Recht und gleiche Pflichten für alle, ob muslimisch oder christlich. Muslimische Mädchen aus religiösen Gründen vom Schwimm- oder Sportunterricht zu befreien ist falsch!“

• „Gleichzeitig müssen wir den Muslimen, die sich integrieren wollen – und das ist die Mehrzahl – dieses Ziel erleichtern. Mehr Sprachkurse anbieten, für Chancengleichheit am Arbeitsplatz sorgen, sie ermutigen, hier ihren Platz einzunehmen. Dazu gehört auch eine Kindergarten-Pflicht, damit alle – Deutsche und Ausländer – unsere Sprache sprechen und spielerisch miteinander und voneinander lernen.“


So vereinnahmt BILD seinen Erzfeind Günter W. zum Komplizen beim munteren Muslim-Bashing:
Natürlich kann sich Wallraff, der sich als Ex-Undercover BILD-Reporter Esser beim Springer Verlag seinerzeit reichlich unbeliebt machte, dagegen nicht wehren. Es ist auch nichts an Wallraffs berechtigter Kritik an Islamisten auszusetzen. Aber sehr wohl daran, dass BILD ihn quasi zum Islam-Bashing mit ins Boot holt, Seite an Seite mit Thilo S.
Wetten, dass der BILD-Chef-Ober-Basher Kai Diekmann sich wegen dieses "Geniestreichs" vermutlich einen runterholt?

"Integrationsdebatte" - wie lange darf BILD eigentlich noch unwidersprochen unter diesem Label im braunen Brei von Vorurteilen, Islamophobie und Migranten-Diffamierung herumrühren? Nicht angeblich integrationsunwillige Türken sind ein Skandal, sondern die unverschämte Unverfrorenheit, mit der hierzulande seit Wochen mit einer an Rassismus grenzenden Kampagne muslimische Migranten zu Sündenböcken gemacht werden.
Wär ich Muslimin made in Germany, würde ich mir jetzt erst recht ein Kopftuch überziehen - um nicht zu diesem Dumpfbacken-Deutschland dazuzugehören!

Nochmal zum Mitschreiben:

Idioten und Verbrecher gibts in allen Bevölkerungsgruppen - aber die übergroße Mehrheit islamischer Mitbürger bei uns spricht Deutsch, arbeitet fleißig, geht gern zur Schule, ist nett und zuvorkommend und hat es nicht verdient, von einer erschreckend großen Zahl angeblich "anständiger" Deutscher als Abschaum angesehen und behandelt zu werden!

Dienstag, 14. September 2010

Sarrazin als NPD-Werbe-Ikone


Sarrazin als NPD-Werbe-Ikone - zu bestellen beim "NPD-Materialdienst"
(Gefunden unter: www.npd-wochenbrief.de/aktuell/Ausgabe_56.html)

Dort liest man Folgendes:
Endlich wagt es ein Systempolitiker, das "heiße Eisen" Überfremdung anzupacken. Sarrazin vertritt damit Standpunkte, die im Volk absolut mehrheitsfähig sind.
Parteipolitisch ist die NPD die einzige ernstzunehmende Kraft, die Sarrazins Positionen vertritt.
Nun ist ein Flugblatt zum Thema mit Sarrazin-Zitat und ein Aufkleber "Sarrazin hat recht" erschienen.


NPD-Parteivorsitzender Udo Voigt schreibt auf der selben Website:

Wie gefährlich ist der Einzelkämpfer Sarrazin? Er hat recht und sagt die Wahrheit.
Die SPD und die Bundesbank möchten Sarrazin nun loswerden, seine Bücherlesungen werden aus Sicherheitsgründen oder weil die Büchereien von linken Gewalttätern bedroht werden, abgesagt. Selbst Kanzlerin Merkel will sich an die Spitze der politisch "Korrekten" stellen, indem sie Sarrazins Buch attackiert, ohne es zu diesem Zeitpunkt überhaupt gelesen zu haben. Der Einzelkämpfer Sarrazin erfährt so, daß es in Deutschland dann keine Meinungsfreiheit mehr gibt, wenn einer etwas äußert, was die selbsternannten "Demokraten" nicht hören wollen. Die Diskussionen in den sogenannten "Talk-Shows" erinnern mich an öffentliche Hinrichtungen und an unser altes Motto: "Allein gegen die Mafia!"

Über Nacht erfährt Sarrazin nun vieles als Einzelperson, was nationale Bürger und unsere Partei tagtäglich aushalten müssen, wenngleich Sarrazins finanzielle Situation ungleich komfortabler ist. Wie gefährlich also ist Sarrazin wirklich - und für wen?

Fest steht zunächst, daß seinen Thesen eine breite Mehrheit der Deutschen zustimmt. Schließlich spricht er offen aus, was Millionen Deutsche täglich erleben und erfahren. Mit Daten, Zahlen und Fakten belegt er überzeugend, wie die multikulturelle Seifenblase der Etablierten geplatzt ist, und bestätigt damit die nationaldemokratische Ausländerpolitik der letzten 40 Jahre. Er spricht von "Sozialschmarotzertum " unter Ausländern und Parallelgesellschaften, die sich zu sozialen und kriminellen Schwerpunkten entwickelt haben. Er will nicht, daß Deutschland sich selbst abschafft, und hält den Gutmenschen den Spiegel vors Gesicht. Das mögen diese Herrschaften nicht und reagieren auf seine Thesen hysterisch, weil er als Etablierter eigentlich einer von ihnen sein müßte - und sich dennoch traut, endlich einmal offen auszusprechen, was Millionen Deusche längst wissen.

Das macht ihn zu einem unbequemen Zeitgenossen,der den gesellschaftlichen Konsens verlassen hat, wodurch die Auflagenhöhe seines Buches steigt.

Doch gefährlich ist das alles noch nicht. Gefährlich würde Sarrazin auch nicht wirklich, wenn er eine neue Partei gründen würde, denn diese wäre eine kurzfristig angelegte reine Protestpartei, die enden würde wie die "Schill-Partei" vor einigen Jahren. Gefährlich würde Sarrazin nur dann, wenn er selber handeln und zur Wahl der NPD aufrufen würde, die inhaltlich und weltanschaulich seit Jahrzehnten politisch Abhilfe schaffen will und wie er klar ausspricht, daß uns Millionen Fremde Milliarden kosten.

Solange Sarrazin aber nicht konsequent handelt, muß er mit dem Vorwurf leben, auf Kosten der durch die verfehlte Ausländerpolitik der letzten Jahre herbeigeführten neuen sozialen Armut, der Ausgrenzung und der Opfer einer drastisch steigenden Gewaltkriminalität in der BRD geschickt die Auflagenhöhe seines derzeit bereits restlos ausverkauften Buches zum eigenen Profit in die Höhe zu treiben.

Man redet jetzt zwar über sogenannte "Tabuthemen", doch ändern wird sich erst etwas, wenn sich das Wahlverhalten der Bürger im Lande ändert. Ein Umdenken der etablierten Politik wird erst dann erreicht, wenn eine im Sturm der Zeit stehende, erfahrene und weltanschaulich gefestigte Partei wie die NPD von denen gewählt wird, die bislang durch Wahlenthaltung mutlos aufgegeben haben. Über kurz oder lang werden Millionen Deutsche aufwachen und handeln - Herr Sarrazin hätte es jetzt in der Hand, die Weckzeit vorzustellen. Änderungen wird es nicht durch kluge Reden geben, sondern nur durch ein revolutionär verändertes Wahlverhalten bisher frustrierter Wähler. Herr Sarrazin, helfen Sie uns jetzt, die Etablierten das Fürchten zu lehren!

Dipl.soc.pol. Udo Voigt
Parteivorsitzender


Noch Fragen?

Thilos schwarzbraune Krawall-Kollegin Erika

Thilos schwarzbraune Krawall-Kollegin Erika S. darf, genau wie er, ihre ergebene Fan-Gemeinde um das Rechts-Pack von der NPD erweitern - siehe aktueller "NPD-Wochenbrief", in dem es heißt:

Solidarität mit Erika Steinbach

Wie verschiedene Medien berichteten, ist nun auch die CDU- Bundestagsabgeordnete und Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV), Erika Steinbach, auf die Abschußliste der politisch korrekten Gesinnungswächter geraten.

Laut "Welt Online" soll es bei der Klausurtagung der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag zu einem "Eklat" gekommen sein, als Steinbach von ihrer Fraktion Rückhalt für die für den Beirat der Stiftung "Flucht, Vertreibung, Versöhnung" als Stellvertreter berufenen BdV-Repräsentanten Arnold Tölg und Hartmut Saenger einforderte. Zuvor zogen sich die beiden Vertreter des Zentralrates der Juden medienwirksam aus dem Stiftungsrat zurück, um gegen die angeblich "revisionistischen Thesen" und "revanchistischen Positionen" von Tölg und Saenger zu protestieren.

Anders als vom Zentralrat erwartet, beugte sich Steinbach diesen durchsichtigen Erpressungsversuchen aber nicht. Sie stellte sich vielmehr vor die BdV-Vertreter und verteidigte deren Ansichten heute sogar. So wies sie in einem fraktionsinternen Streitgespräch mit Kulturstaatssekretär Bernd Neumann unter anderem darauf hin, daß Polen bereits im März 1939 mobil gemacht habe. Schon zuvor war Steinbach mit der Fraktionsführung aneinandergeraten. Laut "Welt Online" kritisierte sie den Umgang der Parteiführung mit Thilo Sarrazin als "grottenschlecht". Sie wolle nicht akzeptieren, wie Sarrazin mundtot gemacht werde und fügte hinzu: "Früher sind Leute wie Sarrazin auf dem Scheiterhaufen gelandet."

Thilos tumbe Taschenspieler-Tricks

Tausend rhetorische Taschenspieler-Tricks aus Thilos tumber Demagogie-Trickkiste - heute: "Die Erde ist rund!"

Wenn jemand, den ich nicht mag, sagt: "Die Erde ist rund!", dann werd ich, nur weil ich ihn nicht mag, doch nicht sagen: "Die Erde ist eine Scheibe!"

Hat er gesagt, ich hab es ihn selbst im Fernsehen sagen hören bei seiner Buchvorstellung in Potsdam. Dazu sage ich nur:

Wenn ein rechtsradikaler Neonazi von der NPD sagt: "Die Erde ist eine Scheibe!", dann hat er damit genauso wenig recht, wie wenn Sarrazin sagt: "Die Erde ist eine Scheibe!" Selbst wenn der sich tausendmal auf sogenannte "Fakten" und "wissenschaftliche" Untersuchungen beruft!

Die Frage ist doch: Wodurch unterscheiden sich NPD und der Quartals-Irre von der SPD eigentlich noch? "Durch nichts!", sagt die NDP jedenfalls. "Durchs Parteibuch", redet sich Thilo, der Sudel-Sozi, offenbar ein. So!

Auch dies ging im "Das muss ja noch erlaubt sein!"-Getöse fast unter ...

Auch dies ging in Deutschlands hysterischem "Das muss ja noch erlaubt sein!"-Getöse fast unter: Duisburgs CDU-Stadtratsfraktion verhinderte die Zweidrittel-Mehrheit im Stadtparlament, die erforderlich war, um die Abwahl ihres nach dem Loveparade-Desaster untragbar gewordenen Bürgermeisters Adolf Sauerland zu ermöglichen. Ein Musterbeispiel für skrupel- und rücksichtslosen Machterhalt - und ein zusätzlicher Schlag ins Gesicht der Opfer und ihrer Angehörigen!

Montag, 13. September 2010

Willkommenskultur - in Deutschland Fehlanzeige!

Nichts bräuchte ein Land mit niedriger Geburtenrate dringender als eine einladende "Willkommenskultur" für Immigranten. Denn ohne sie schafft Deutschland sich tätsächlich früher oder später ab. Stattdessen lässt BILD bei uns hemmungslos egomane Muslim-Beleidiger wie Sarrazin bejubeln.

Wundert es da eigentlich noch, wenn seit 2009 mehr türkischstämmige Mitbürger, meist bei uns dringend benötigte Akademiker, aus Deutschland in die wirtschaftlich aufstrebende Türkei auswandern als umgekehrt Menschen aus der Türkei bei uns einwandern?

Islamophobie-gespeister Hochmut kommt vor dem Fall! Thilo sei Dank!

Michael Moore fordert: Moschee auf Ground Zero

Am 11. September 2010 schrieb US-Filmemacher und Gesellschaftskritiker Michael Moore auf seiner Website MichaelMoore.com:

Ich bin dagegen, eine Moschee zwei Häuserblocks von Ground Zero entfernt zu bauen.

Ich will, dass sie auf Ground Zero gebaut wird.

Warum? Weil ich an ein Amerika glaube, das die beschützt, die Opfer von Hass und Vorurteilen sind. Ich glaube an ein Amerika, das sagt, dass man das Recht hat, welchen Gott auch immer wo auch immer zu verehren. Und ich glaube an ein Amerika, das der Welt zeigt, dass wir ein liebenswertes und großzügiges Volk sind, und wenn eine Mörderbande dir deine Religion stiehlt und sie als Ausrede dafür benutzt, 3000 unschuldige Menschen umzubringen, dann werde ich dir dabei helfen, dass du deine Religion zurückbekommst. Und zwar exakt an dem Ort, wo sie dir gestohlen wurde.

Und würden sie auf Ground Zero eine Moschee mit 111 Stockwerken bauen, wäre das immer noch besser als die Unverschämtheit der untätigen Stadtplaner, fast neun Jahre lang nichts als ein leeres Loch auf Ground Zero zu lassen.
Die sterblichen Überreste von mehr als 1100 Opfern wurden dort nie gefunden. Der Ort ist ein heiliger Friedhof, und es ist ein Sakrileg, dort jetzt einfach ein weiteres Monument für hemmungslose Profitgier zu errichten. Warum wurde stattdessen nicht das gesamte Gelände zu einem Gedächtnispark für den Frieden gemacht? Menschen sind dort gestorben, und noch immer liegen dort viele ihrer Überreste, nach all den Jahren, verstreut.

Rund fünf Dutzend Moslems starben am 9. September 2001 im World Trade Center. Hunderte ihrer Familienangehörigen betrauern und vermissen sie. Den 19 Mördern war es egal, welcher Religion die angehörten, deren Leben sie auslöschten.

Nie habe ich eine traurigere Schlagzeile in der New York Times gelesen, als die auf der Titelseite von letzten Montag: "Amerikanische Moslems fragen sich: Werden wir jemals dazugehören?" Wir alle sollten uns dafür schämen, wenn auch nur ein einziger unserer Mitbürger sich darum sorgen muss, ob er zu uns "dazugehört".

Islamophob und mediengeil: Türken-Treter Thilo

Nur weil Sudel-Sozi Sarrazin islamophob und mediengeil ist und zusammen mit BILD Ausländerhass schürt, propagieren jetzt Politiker aller Parteien Integration als Deutschlands Problem Nummer Eins. Was für ein Schwachsinn! Im Vergleich zu Frankreich, Großbritannien und vielen anderen Ländern sind wir wahre Integrations-Genies. Nobody is natürlich perfect, aber uns brennen wirklich andere Probleme auf den Nägeln. Schon die statistikgeschönten drei Millionen Arbeitslosen vergessen, die in Wirklichkeit mindestens fünf Millionen sind? Und die unverschämten Sozialkürzungen von SchwarzGelb in Berlin? Und die zig Millarden Euro, die mal eben so erneut an die Hypo Real Estate rübergeschoben wurden?
Ganz schön praktisch, wenn so'n auf Krawall gebürsteter Typ wie Türken-Treter Thilo die Schlagzeilen beherrscht, nicht wahr?

Rechte Rattenfänger

Rechts neben der CDU sei noch reichlich Platz für eine neue Partei, die locker über die 5-Prozent-Hürde käme, meint Bund-der-Vertriebenen-Vorsitzende und Noch -CDU-Mitglied Erika Steinbach. Da hat sie natürlich recht. Dass sich die CDU den Spruch scheinbar widerstandslos gefallen lässt, verstehe, wer will. Für mich ein klares Bewerbungs-Statement für den Vorsitz just so einer Partei. Schliesslich ist ja auch gerade Hochkonjunktur für rechte Rattenfänger - siehe Sarrazin on top of the Bücher-Bestsellerliste.

Sonntag, 12. September 2010

Kommt der nächste Spuk um die Ecke ...

Kaum hat sich der Hype um den SPD-Rechtsausleger mit dem Schnurrbart etwas gelegt, kommt die nächste Quartals-Irre um die Ecke: Erika S.
Polen hat 1939 schließlich mit der Mobilmachung begonnen, meint sie ganz kess. Und sie würde ja nur unterdrückte Fakten nennen. Kommt einem bekannt vor, das mit den Fakten, nicht wahr?

Näheres unter: http://ow.ly/2CWLj

Im Gegensatz zur SPD und Sarrazin denkt die CDU bei der Steinbach (jedenfalls noch) nicht über Ausschluss nach.

Schönen Tach noch!

Mittwoch, 8. September 2010

SaraZyn schrieb heute im BILD-Chat:

Ja is klar! Dumpfbacken an die Macht! Das hat Deutschland gerade noch gefehlt!

Vorher schrieb Sara Zyn im BILD-Chat:

Erst brennen die Bücher ....

Deutschland bejubelt den Muslim-Diffamierer Sarrazin! Die USA sind schon weiter - dort wird der Koran verbrannt

Dieser Beitrag würde nicht veröffentlicht, wohl aber kurz darauf Postings von Pic_Asso und zampano13:


Pic_Asso:

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Ankündigung radikaler Christen in den USA verurteilt, den Koran öffentlich zu verbrennen. „Das ist schlicht respektlos. Abstoßend – einfach falsch”, sagte Merkel in Potsdam.

pfff.... was meint ihr wieviele Bibeln die Moslems schon verbrannt haben... da käht kein Hahn nach !


zampano13:

Und mir ist egal wieviel Papier die verbrennen, ob Bibeln oder Korane.Leben e die wenigsten danach, nutzen die Dinger zum Selbstzweck. Papier ist geduldig und hat guten Heizwert. Und mir ist egal wieviel Papier die verbrennen, ob Bibeln oder Korane.Leben e die wenigsten danach, nutzen die Dinger zum Selbstzweck. Papier ist geduldig und hat guten Heizwert.

So viel zum Thema Menschenverachtung und Meinungsfreiheit - wie BILD sie versteht!

Erst brennen die Bücher ...

Deutschland bejubelt Islam-Diffamierer Sarrazin. In den USA ist man schon weiter - dort soll Samstag der Koran verbrannt werden.

nt-v.de berichtet:

Mittwoch, 08. September 2010, 20:27 Uhr
Merkel verurteilt Koran-Verbrennung

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Ankündigung radikaler Christen in den USA verurteilt, den Koran öffentlich zu verbrennen. „Das ist schlicht respektlos. Abstoßend – einfach falsch”, sagte Merkel in Potsdam.

Mittwoch, 08. September 2010
Koran-Verbrennung weltweit verurteilt Pastor zündelt um jeden Preis

Trotz weltweit einhelliger Proteste hält der radikale Christen-Führer Jones an der Verbrennung des Korans fest. Dabei warnen US-Regierung, UN und geistliche Führer aus aller Welt vor den Folgen dieser Tat.

US-Außenministerin Hillary Clinton bezeichnet das für Samstag geplante Verbrennen des Korans als "respektlosen, schändlichen Akt". Justizminister Eric Holder nennt das Vorhaben "idiotisch und gefährlich". Doch Terry Jones vom Dove World Outreach Center bleibt bei seinem Plan.

Zwar räumt der Führer der radikalen Mini-Gemeinde ein, seine bizarre Aktion zum Jahrestag der Anschläge vom 11. September könne gewaltsame Übergriffe etwa auf US-Soldaten in Afghanistan provozieren. Doch er gibt sich unbeeindruckt: "Wir sind entschlossen, es zu tun", sagte er dem TV-Sender CBS.

Der 58-jährige Pastor der 50-Seelen-Gemeinde in der Kleinstadt Gainesville in Florida hat den 11. September zum "Internationalen Tag der Koran-Verbrennung" erklärt. Damit solle der Opfer der Anschläge vor neun Jahren gedacht und dem radikalen Islam eine klare Absage erteilen werden. "Der Islam ist eine schlechte Religion", sagt er in einem Video auf der Website seiner Gemeinde. Der Koran "ist für den 11. September verantwortlich".

Die Stadtverwaltung von Gainesville hat die an diesem Samstag geplante Aktion zwar verboten. Der Pastor will sich aber offenbar nicht daran halten. Kirchliche Führer in der Stadt kündigten bereits für Samstag Proteste gegen die Verbrennung an.

Auch religiöse Führer in den USA sowie aus aller Welt verurteilten das Vorhaben. Der Vatikan teilte mit: "Man kann die verwerflichen Gewalttaten (des 11. September) nicht damit heilen, dass man die heilige Schrift einer anderen Religion grob beleidigt", kritisierte der Vatikanische Rat für den Interreligiösen Dialog. Alle Religionen hätten ein Anrecht auf Respekt und Schutz.

In Washington verurteilten auch religiöse Führer die Verbrennung des heiligen Buches der Muslime. Es handele sich um ein "besonders ungeheuerliches" Vorhaben, meinten muslimische, christliche und jüdische Vertreter. Sie beklagten eine "steigende Welle von Angst und Intoleranz" in den USA.

Christen und Juden in Deutschland reagierten entsetzt. Die Evangelische Kirche (EKD) sprach von einer "unerträglichen Provokation". Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, äußerte die Sorge, "dass mit solchen intoleranten Angriffen das Verhältnis zwischen Christen und Muslimen in vielen Teilen der Welt gefährdet wird". Die Präsidentin des Zentralrates der Juden, Charlotte Knobloch, erinnerte an die Bücherverbrennungen der Nazis 1933. "Die Vorstellung ist schrecklich und abstoßend", sagte sie in München.

Die UN in Afghanistan warnten vor schwerwiegenden Folgen. Sollte die "abscheuliche Tat" wirklich vollzogen werden, würde dies die Gegner von Frieden und Versöhnung am Hindukusch stärken, meinte der UN-Sondergesandte, Staffan de Mistura.

In Kabul ist es wegen der geplanten Koran-Verbrennung bereits zu Protesten gekommen. Wütende Gläubige verbrannten am Montag US-Flaggen und riefen "Tod Amerika".

Dienstag, 7. September 2010

Beginnt mit "Sar", endet mit "in"

Nicht nur Sarrazin beginnt mit "Sar" und endet mit "in" - zufälligerweise auch Sarah Palin. Hat zwar nichts zu bedeuten, verbindet aber zwei unverbesserliche Gemüter, die auch sonst ne Menge gemeinsam haben - nämlich gewissenlosen Rechtspopulismus im biederen Unschuldsgewand, eben wie ein Wolf im Schafspelz.

Sarrazin der "Nazi im Nadelstreifen", Sarah Palin, die "Teaparty-Rassistin im Minirock". Sie will keinen schwarzen Präsidenten, verklausuliert dies in Sarah-Schön-Speech als "Wiederherstellung der Ehre". Er will - natürlich - nicht als Rassist und Nazi gelten, klammert sich deshalb ohne Rücksicht auf Verluste an SPD-Parteibuch und Bundesbank-Job.

Sarah bedient die niederen Instinkte der intoleranten amerikanischen Rechten, Sarrazin die der denkfaulen deutschen Dumpfbacken. Ein nettes Pärchen!

Montag, 6. September 2010

Kritische Masse

Kritische Masse, ist wenn ich's richtig erinnere, der Anreicherungszustand von Uran, der erforderlich ist, um eine Atom-Explosion möglich zu machen.

Ein Bild, das leider nur zu gut auf den augenblicklichen Zustand der Gesellschaft in Deutschland zutrifft. Da mischt sich latenter Ausländerhass mit Islamophobie, mit Angst vor Arbeitslosigkeit und Angst vorm Abdriften aus der bürgerlichen Mitte ins Hartz-4-Ghetto. Hinzu kommt eine Prise Provokation aus der Parallelgesellschaft (Türkengangs, die "Scheiss-Deutsche!" rufen, usw.). Und zum krönenden Abschluss Sarrazin (mit freundlicher Unterstützung von BILD und Konsorten) als geistiger Brandstifter, der an diesem explosiven Gemisch herumzündelt.

Kein Wunder, wenn's bald knallt!

Auch an diesen Zustand in unserem Land zeigt sich, was die zockenden Casinobanker mit der Finanz- und Wirtschaftkrise, die sie aus krimineller Gier anzettelten, letztlich mitzuverantworten haben. Denn geht's in Deutschland wirtsachaftlich bergab, werden Sündenböcke gebraucht. Und ganz schnell sind dann, wie wir gerade erleben, gewissenlose rechtspopulistische Volksverhetzer in Nadelstreifen zur Stelle. Klingt fast wie ein Albtraum und ist leider doch Realität.

Focus unterdrückt meinen Kommentar

Focus unterdrückt meinen Kommentar, lässt aber andere, fast ausschliesslich Pro Sarrazin, zu. Siehe diese

E-Mail von gestern, nachdem ich versuchte, auf einen Kommentar des Focus-Chefredakteurs Markwort bei Focus online zu antworten. Zeigt, wieviel Meinungsfreiheit FOCUS zulässt.

Hallo Sara_Zyn,

Ihr Beitrag: "Anständiger Mensch" Sarrazin
Markwort zählt S. zum Kreis anständiger Menschen. Den Autor eines Buches, das in
Tendenz, Inhalt und Machart, mit kruden demagogischen Halbwahrheiten und
Verdrehungen statt Fakten, exakt auf NPD-Linie liegt, wie die NPD selbst
bestätigt. Zu dem Kreis solcher anständiger Menschen, zu denen sicherlich auch
Markwort sich zählt, zu gehören, verzichte ich jedenfalls gern. Wer sich mit so
einem geistigen Brandstifter, der unsere muslimischen Mitbürger diffamiert,
solidarisiert, sollte sich schämen! Von wegen Ketzerjagd auf einen Mahner!
Paranoid und gewissenlos eröffnet dieser Typ im Unschuldsgewand eines
anständigen Biedermannes, mit Feuerschutz von BILD und Focus, die "völkische"
Treibjagd auf Muslime in Deutschland. Pfui! Schönen Tag noch!


wurde von uns nach Prüfung durch einen Administrator nicht veröffentlicht.

Die Gründe, die zu dieser Entscheidung geführt haben können, entnehmen Sie bitte
unserer Netiquette:
http://www.focus.de/community/netiquette

Eine Erläuterung der Ablehnung ist aus personellen und zeitlichen Gründen nicht
möglich.


Ihr FOCUS-Online-Administrationsteam

Sonntag, 5. September 2010

Wenn ich ein Türke in Deutschland wär ...

Wenn ich in diesen Tagen ein Türke in Deutschland wär oder ein Deutscher mit türkischem Namen und Migrationshintergrund und all den braunen Müll gelesen hätte, den deutsche Biedermänner in unzähligen Chat-Foren zum Thema Sarrazin absonderten, dann wär ich:

1.) aufs Tiefste gedemütigt, diffamiert und beleidigt

2.) richtig wütend

3.) enttäuscht darüber, wie viele so genannte anständige Deutsche auf diesen braunen Rattenfänger reinfallen, der schamlos seine SPD-Mitgliedschaft und seine Bundesbank-Führungsposition mißbraucht, um als seriöser Politiker zu gelten.


Wenn ich in diesen Tagen ein Türke in Deutschland wär oder ein Deutscher mit türkischem Namen und Migrationshintergrund, dann würde ich auch an meine deutschen Nachbarn und Arbeitskollegen ohne Migrationshintergrund denken, die mit Sarrazin nichts am Hut haben und sich dafür schämen, dass in diesem Land minderheitsdiffamierende, rechtsradikale Weltanschauungen wieder hoffähig werden.

Sarrazin erkauft sich Meinungsmonopol mit Strafandrohung

Spiegel und BILD haben sich für das Recht zur Erstveröffentlichung der Sarrazin-Buchauszüge verpflichtet (bei Androhung einer Strafzahlung von 50.000 Euro), diese Auszüge für mehrere Tage nicht kritisch und differenziert zu kommentieren.

Beschämend für den Spiegel, diese verheerende Verletzung journalistischer Prinzipien, da man sich damit zum devoten Herold für Sarrazin-Thesen gemacht hat.

Soviel zum Thema "Meinungsfreiheit für Sarrazin"!

TAZ Kommentar

Aus "www.taz.de":

Der Fall Sarrazin
Redefreiheit ohne Qualitätskontrolle

KOLUMNE VON SHEILA MYSOREKAR

Redefreiheit ist was Schönes. Für Thilo Sarrazin und für mich auch. Er nennt das "Klartext", ich nenne das Polemik. Aber wir meinen dasselbe. Mein Klartext heute: Thilo Sarrazin hat einen äußerst geringen volkswirtschaftlichen Mehrwert. Er sitzt (noch) im Vorstand der Bundesbank, er lebt also von unseren Steuergeldern, redet aber das Ansehen des Landes in Grund und Boden.

Sarrazin mietet für sein Buch die Bundespressekonferenz, vor der Tür stehen Polizisten: wiederum bezahlt von Steuergeldern, die dieser Sozialschmarotzer für seine private Buchsause verprasst. Da gebe ich mein Geld doch lieber der hirn- und arbeitslosen Unterschicht (Definition: Sarrazin), wo es garantiert besser angelegt ist als bei diesem paranoiden NPD-Sprachrohr, das weniger zum Bruttosozialprodukt beiträgt als jeder türkische Gemüsehändler.

Ja was denn? So was wird man doch wohl sagen dürfen?! Bittere Wahrheiten eben! Was mich wundert, ist die flächendeckende Weiterverbreitung von Sarrazins Tiraden. Bild kennen wir ja. Aber Lettre International? Die Zeit? Sitzen in diesen Redaktionen lauter Leute, die Demagogie nicht von Redefreiheit unterscheiden können? Die nicht imstande sind, rassistische Äußerungen kritisch und intelligent zu kontern?

Nein, das ist keine "notwendige Debatte über Migration". Das ist schlicht rassistische Propaganda, Volksverhetzung unterm Deckmantel der Meinungsfreiheit, und wenn man das nicht unterscheiden kann - eine Generation nach einer faschistischen Diktatur -, dann hat man überhaupt nichts dazugelernt. Islamophobie ist keineswegs harmloser als Antisemitismus.

Necla Kelek hat sich mit ihrer Unterstützung für Sarrazin endgültig als mediengeile Alibitürkin geoutet, die sich sogar rechtsaußen vor den Karren spannen lässt. Es hat eine gewisse Ironie, dass sie auffordert, sich "sachlich" mit den Thesen auseinanderzusetzen – als ob Sarrazin mit seinen erfundenen Statistiken selbst sachlich wäre.

Noch ein Tipp für die SPD: Schmeißt das rassistische Arschloch raus. Dann habt ihr eine kleine Chance, für die nächste Generation wählbar zu sein. Und wenn Sarrazin sagt, er wolle sein "Parteibuch mit ins Grab nehmen" – bitte schön, von mir aus kann er gern Harakiri begehen.

Sara Zyn goes YouTube

Samstag, 4. September 2010

BILD und Spiegel als Sarrazin-Handlanger

Michael Spreng (Ex-Chefredakteur im Springer Verlag) in "www.sprengsatz.de":

Die öffentliche Diskussion ist angesichts der Aufregung um Thilo Sarrazin über den Skandal im Skandal allzu schnell hinweggegangen: die unkritischen Vorabdrucke in BILD und im “Spiegel”. Vorabdrucke von politischen Sachbüchern (ein merkwürdiger Name für das Sarrazin-Buch) sind ein Statement, ein Bekenntnis. Der Leser muss davon ausgehen, dass sich sein Blatt mit dem Buch identifiziert, dass es zumindest die darin vertretenen Ansichten für diskussionswürdig und diskussionsnotwendig erachtet.

Dieses Bekenntnis gewinnt an Bedeutung, wenn das Buch nicht kritisch begleitet wird, wenn der Autor wie in BILD als “Klartext”-Autor apostrophiert wird oder wenn, wie im Fall “Spiegel”, die Kritik erst eine Woche später nachgeliefert wird.

Damit stehen die beiden Blätter auf einer Stufe (schön für BILD), müssen sich gefallen lassen, auch für Sarrazins völkische Genetik in Haftung genommen zu werden, auch für seine absurde und gefährliche These, genetisch unintelligente Muslime, die sich rasend fortplanzen, schafften Deutschland als Land der Deutschen ab. Und für die Folgen. Ohne die beiden spektakulären Vorabdrucke wäre der Aufmerksamkeitspegel nicht über Normalmaß gestiegen: Sarrazins Buch wäre ohne sie nicht über den Zweispalter im Politikteil oder im Feuilleton hinausgekommen, Sarazin hätte sein Buch nicht vor 250, sondern vor maximal 50 Journalisten vorgestellt, er wäre nicht die Spitzenmeldung aller TV-Nachrichten geworden.

BILD und “Spiegel” haben, wie es neudeutsch heißt, Sarrazins Buch gehypt, haben sich bereitwillig in das Vermarktungskonzept des Verlages eingefügt. Es wäre interessant zu wissen, ob die vertragliche Regelung mit Sarrazin und dem Verlag über den Vorabdruck eine begleitende kritische Berichterstattung verboten hatte. Und es wäre interessant zu wissen, ob diese Fragen in den Redaktionskonferenzen der beiden Blätter kritisch diskutiert wurden und werden.

Es ist für mich leicht, zu behaupten, als Chefredakteur hätte ich einen Vorabdruck des Sarrazin-Buches abgelehnt. Denn ich bin ja schon lange keiner mehr. Aber ich hätte es nicht vorabgedruckt. Wie ich die Diskussion sehe, habe ich aber schon vor 25 Jahren als Chefredakteur des “Express” in Köln demonstriert. Damals initiierte ich eine Serie unter dem Titel “Mein Freund ist Türke” – begleitet von Buttons und Autoaufklebern mit der Aufschrift “Mein Freund ist Türke”. 14 Tage lang wurden viele Beispiele gelungener Integration und deutsch-türkischer Freundschaften geschildert – von den Arbeitern bei Ford, die Hand in Hand arbeiten, über den Gemüsehändler und die alte Dame bis zu den Schulfreunden.

Auch heute noch halte ich solche Veröffentlichungen für sinnvoller als Vorabdrucke eines Buches, das die Spaltung der Gesellschaft verschärft, das zur Desintegration statt zur Integration führt.

Neonazi im Nadelstreifen

Sarrazin ist ein paranoider, d.h. kranker alter Mann. Sein Weltbild läßt sich nur noch in psychopathologischen Kategorien kommentieren. Eine Person mit einer derart gravierenden Persönlichkeitsstörung wie Sarrazin ist für eine Institution wie die Bundesbank ein fortlaufendes Risiko. Deshalb muß der Mann folgerichtig entlassen werden. Man hätte allerdings schon vor der Berufung Sarrazins als Vorstandsmitglied wissen können, worauf man sich einläßt mit diesem Neonazi in Nadelstreifen. Thilo Sarranazin hat weder in der Bundesbank noch in der SPD etwas zu suchen. Sarranazins Platz ist am politischen Narrensaum, wo er Gesinnungsgenossen findet bei NPD und Co. Und dort will man ihn ja auch sehr gerne eingemeinden.
Viel besser allerdings wäre es, Sarranazin wegen Volksverhetzung zu einer Freiheitsstrafe zu verurteilen. Wenn es in diesem Land mit rechten Dingen zugeht, dann sollte es so kommen. Horst Mahler von der NPD sitzt im Knast wegen Volksverhetzung. Warum ist Sarranazin auf freiem Fuß? Er hat weitaus größeren Schaden angerichtet als Mahler. Ist er noch auf freiem Fuß, weil er Bundesbanker ist? Das wird bald nicht mehr der Fall sein. Und in Darmstadt läuft ein Verfahren wegen Volksverhetzung gegen Sarranazin Meines Erachtens erfüllt Sarranazins Hetze sämtliche Kriterien dieses Strafrechtsparagraphen und er muß verurteilt werden.

Hallo!!! Geht's noch???

Seit Bundesbank-Thilo mit freundlicher Unterstützung von BILD und Konsorten hier bei uns in Deutschland die braune Brühe anrührt und unsere muslimischen Mitbürger beleidigt, wundert mich gar nichts mehr. Tumbe Biedermänner und -frauen outen sich in unzähligen Chat-Foren plötzlich als lupenreine Rassisten, weil sie glauben, dass man das jetzt darf, wenn Thilo das darf. Denn der ist ja nicht in der NPD, und wissenschaftlich bewiesen ist natürlich auch, was der absondert.

Ja, geht's denn noch? Wer so wie dieser braune Banker als unverantwortlicher geistiger Brandstifter an unserer Demokratie zündelt, der gehört als Volksverhetzer vor Gericht gestellt!
Die Tantiemen, die er für seine verleumderische Schmähschrift einstreicht, gehören konfisziert und sollten Bildungseinrichtungen für Migranten zur Verfügung gestellt werden. Das wäre wehrhafte Demokratie, die die schützt, die sich nicht schützen können.

Nicht muslimische Mitbürger sind unser Problem, wohl aber politische Rattenfänger und verführbare Biedermänner. Die sich auch noch in der Mehrheit wähnen, nur weil sie Internet-Chats und nicht-repräsentative Telefon-Umfragen zuspammen. Aber selbst 10 Prozent solcher Typen sind 10 Prozent zuviel! Sie schaden unserem Land und beschmutzen unser Ansehen in der Welt. Sie sollten sich schämen!

Wer unter Xenophobie, Fremdenangst, leidet, sollte zum Arzt gehen, statt andersgläubige Mitbürger zu beleidigen! Und wer diese Angst schürt, Sarrazin, BILD und Konsorten, begeht ein Verbrechen an unserem Volk!

Das muss hier mal ganz klar gesagt werden, ihr braunen Dumpfbacken hierzulande! Und damit ihr euch wenigstens ein bisschen ärgert, schaut euch mal das Video hier an: